19 – Cook Islands (Aitutaki)

Nach 45 Minuten Flug mit Air Raratonga haben wir die wunderschöne Insel Aitutaki erreicht. Es war wieder einmal ein kleines Flugzeug mit gerade mal 10 Sitzplätzen. Ein Vorteil bei einem kleinen Flugzeug sind die grossen Fenster. Es war ein atemberaubender Ausblick auf die Inseln. Es sieht aus wie auf Postkarten und rundherum ist die hellblaue Lagune.

Auch hier wurden wir persönlich von unserer Gastgeberin „Poppy“ am Flughafen mit zwei wunderschönen Blumenkränzen in Empfang genommen. Es war schon dunkel als wir ankamen und auf dem Weg zu unserem Bungalow sahen wir nicht viel mehr als ein paar grosse Krebse auf der Strasse. Am nächsten Morgen konnten wir dann die ganze Aussicht von der Terrasse unseres Bungalows bestaunen. Dank den grosszügigen Geschenken, konnten wir uns hier ein etwas schöneres Schlafplätzchen gönnen. (Vielen Dank dafür!). Wir hatten unseren eigenen von Kokosnusspalmen umgebenen Strandabschnitt.

Unsere Unterkunft in Aitutaki

Unsere Unterkunft in Aitutaki

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Ausserdem hatten wir in der ersten Woche keine Nachbarn und somit die ganze Anlage für uns alleine. Nach ein paar Tagen Strand und mehreren gelesenen Büchern brauchten wir aber etwas Abenteuer. Also haben wir uns einen Roller gemietet und die Insel unsicher gemacht. Die Insel umrundet man in rund 30 Minuten und extrem viele Sehenswürdigkeiten gibt es auch nicht. Daher hat sich der männliche Flitterbär entschieden mit dem Tauchen zu beginnen. Er durfte sich an einem Abend zwei DVD’s zum PADI open Water anschauen und am nächsten Tag die schriftlichen Tests ablegen.

Zum Glück gab’s auch noch ein Buch dazu mit der ganzen Theorie. Ein paar Tage später ging es dann in Wasser für die ersten Übungen und die gingen auch ganz gut. Die Tauchgänge im offenen Meer sollten dann später folgen. Wir durften täglich um 7:15 den Tauchlehrer anrufen und fragen wie es heute aussieht. Tja, und so vergingen Tage bis am Montag kurz vor der Abreise endlich die Tauchgänge anstanden. Es war unglaublich. Danach gab es nochmals einen schriftlichen Test und dann die Gratulation zum Padi Open Water Zertifikat.

Ein absolutes Muss auf Aitutaki ist eine Schifffahrt durch die wunderschöne Lagune. Und dies war die perfekte Gelegenheit, wieder mal ein Geschenk einzulösen. (Vielen Dank und die Karte ist unterwegs!) Wir hatten ein kleines Boot mit lediglich 4 anderen Personen und so konnten wir ausgiebig Schnorcheln und die Aussicht bewundern. Die Fahrt ging zu mehreren Inseln wie Honeymoon Island, Maina und One Foot Island. Auf der letztgenannten gab es auch noch einen Stempel in Form eines Fusses in unsere Reisepässe. Einer der Guides sprang zudem direkt vom Boot aus ins Meer um eine Schildkröte zu packen. Dies gelang im beim ersten Sprung und so konnten wir die Schildkröte auf dem Schiff bestaunen. Danach landete sie natürlich nicht im Kochtopf sondern sie wurde wieder ins Meer gelassen. Zum Mittagessen gab es ein reichhaltiges Buffet auf einer kleinen Insel.

Das Buffet

Das Buffet

Blue Lagoon Aitutaki

Blue Lagoon Aitutaki

One Foot Island

One Foot Island

 

BLue Lagoon

BLue Lagoon

Schildkröte

Schildkröte

Auch das geschenkte „Dinner am Strand“ haben wir in Aitutaki eingelöst. (Herzlichen Dank hierfür!) Eigentlich wollten wir dies im Pacific Resort buchen. Als wir dorthin fuhren, bekamen wir dann überraschenderweise zu hören, dass diese Special-Dinners nur für Hausgäste veranstaltet werden. Tja, wer unser Geld nicht will soll es sein lassen. Es gibt ja noch ein anderes Resort und so hatten wir einen unvergesslichen Abend im Aitutaki Lagoon Resort. Dort haben sie sich wirklich Mühe gegeben und wir hatten ein kleines Chalet am Strand ganz für uns Alleine. Hier genossen wir ein wunderbares fünf Gänge Menu und zu jedem Gang gab es einen vom Sommelier ausgesuchten Wein.

Hier hatten wir unser Dinner am Strand

Hier hatten wir unser Dinner am Strand

Am Sonntag gingen wir sogar in die Kirche. Wir bekamen den Tipp, dass dies ein einmaliges Erlebnis sein soll. Nicht wegen der Predigt sondern wegen dem Gesang. Die Leute kamen mehrheitlich in Weiss angezogen, die Frauen trugen weisse Hüte und sangen immer wieder wunderschöne Lieder in der lokalen Sprache. Es war wirklich eine einmalige Erfahrung.

Kirche in Aitutaki

Kirche in Aitutaki

Alles in allem waren die Cook Inseln wie ein Besuch in einer anderen Zeit. Es gibt keine Einkaufszentren und keine Fast-Food- oder Kaffeeketten. Viele halten im Garten Schweine und Hühner und leben von dem was die Natur hergibt. Zudem sind die Leute extrem freundlich und freuen sich auch über die Touristen, dennoch bewahren Sie aber ihre Traditionen und „verkaufen“ sich nicht an den Massentourismus.

Eigentlich wollten wir nebst Rarotonga und Aitutaki noch eine weitere Insel besuchen. Leider waren aber die Flugverbindungen extrem schlecht und viel zu teuer. So haben wir uns entschieden, etwas mehr Zeit auf Aitutaki zu verbringen.

Dann ging es einmal mehr zum Flughafen. Dort haben wir Henry und Trish (unsere Gastgeber von Rarotonga) wieder getroffen, da die beiden den gleichen Flug wie wir nach Auckland hatten. Sie wurden vor kurzem Grosseltern und waren unterwegs den Enkel zu besuchen. Sie luden uns dann noch in die Flughafenlounge von Rarotonga ein und so hatten wir eine angenehme Wartezeit bis zum Boarding. Am Flughafen von Auckland hiess es dann definitiv Abschied nehmen. Sie flogen weiter nach Christchurch und wir hatten den Anschlussflug auf die Fijis am nächsten Morgen. So spazierten wir zum nahegelegenen IBIS Budget Hotel und fielen erschöpft ins Bett.

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