16 – Hawaii (Big Islands)

Irgendwann ging es von Maui auf zur nächsten Insel. Wir hatten einen Flug von Maui nach Big Island. Rucksäcke gepackt und ab zur Busstation. Die 2$ pro Ticket hatten wir auch schon bereit und dann kam auch schon der Bus. Es war nicht unsere erste Busfahrt auf Maui, aber die erste mit Gepäck. Oder besser gesagt der erste Versuch mit Gepäck. Tja, es gab da eine kleine Regel die wir bisher nicht kannten. In Hawaii darf man kein Gepäck im Bus transportieren. So standen wir nun wieder an der Busstation und der Bus fuhr ohne uns in Richtung Flughafen. Wir haben dann ein Taxi organisiert und freuten uns auf unseren kleinen Inlandflug. Und der war wirklich klein. Im Flugzeug sassen 9 Passagiere und 2 Piloten. Es war ein Abenteuer für sich allein, in einer kleinen Propellermaschine zu fliegen und Hawaii von oben zu betrachten. Vor allem die Landung auf Big Island war eindrücklich und einmalig, da man bei der Landung sieht, dass die Insel aus Vulkangestein besteht.

Mit Mokulele-Air nach Big Island

Mit Mokulele-Air nach Big Island

Landeanflug auf Big Island

Landeanflug auf Big Island

 

Und dann ging es zum wiederholten Mal an den Mietwagenschalter. Ja diesmal haben wir wieder vorausgebucht und lediglich 210 CHF für 7 Tage inklusive Vollkasko bezahlt. Wir haben uns dann leider noch ein Upgrade auf einen grösseren SUV aufschwatzen lassen und so kam es dann doch wieder etwas teurer. Dafür hatten wir einen Brandneuen Chevrolet Equinox. Wir durften diesen mit gerade mal 35 Meilen auf dem Tacho übernehmen und haben ihn am Ende mit 705 Meilen wieder zurückgebracht. Wir haben unseren Mietwagen in Kona übernommen und wollten eigentlich Anfangs auf dieser Seite der Insel bleiben. Am Wochenende gleich nach unserer Ankunft war aber der Ironman Triathlon. Und da könnt Ihr Euch vorstellen, was zu der Zeit dann wohl mit den Preisen für eine Unterkunft passiert. Also haben wir uns auf der anderen Seite der Insel etwas gesucht. Wir haben ein Bungalow mitten im Regenwald bei einer alternativen Selbstversorgungkommune bekommen und drei wunderbare (und laute) Nächte dort verbracht. Der Bungalow war rundherum offen, nur mit Moskitonetzen geschützt und es hatte unzählig Coqui Frösche dort. Die haben immer schön in der Nacht ein Konzert gehalten. Aber wir haben uns schnell daran gewöhnt und es war ein eine einmalige Erfahrung.

Unser Mietwagen

Unser Mietwagen

Natürlich haben wir uns dann auch noch den Vulkan angeschaut. Dieser ist ein National Park und somit konnten wir zum letzten Mal unseren Nationalparkpass gebrauchen. Leider ist derzeit die Strasse rund um den Vulkan zu einem grossen Teil gesperrt. Aber ach so gab es spannendes zu sehen why not try here. Ganz toll war ein Spaziergang durch einen Lava-Tube. Die ist ein Tunnel durch welchen einst Lava floss und der nun begehbar ist. Leider konnten wir keine Lava besichtigen, da diese momentan durch nicht zugängliche Gebiete fliesst. Die einzige Möglichkeit wäre ein Helikopter-Flug gewesen. Aber auch ohne Flug gab es viele wunderschöne Landschaften und Strände zu entdecken.

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Bei der Ankunft in Kona haben wir vom Ironman ausser den Plakaten und vereinzelten Teilnehmern nicht mehr viel mitbekommen. Daher waren die Preise im Marriott auch wieder auf einem Niveau, welches in unser Budget passte. Unsere Highlights in Kona waren: 1. Der Besuch eines Luau, 2. Schnee und 3. Ein kaputtes Handy.

Mit dem zur Hochzeit geschenkten „Hawaii-Surprise“ haben wir uns ein hawaiianisches Luau gegönnt (Vielen Dank dafür!). Ein Luau ist ein hawaiianisches Fest mit viel Essen, Trinken, Tanzen und einfach geniessen. Es gab ein riesengrosses Buffet mit allerlei Köstlichkeiten, leckeren Mai Tai, Feuershows und Tanzeinlagen. Es war ein fantastischer Abend und wir haben nun eine neues Lieblingsgericht „Poke“. Das ist roher Tuna an einer feiner Sesammarinade.

Luau

Luau

Und was soll die Geschichte mit Schnee auf Hawaii? Es war einmal ein wunderbarer Tag auf Hawaii als zwei Weltreisende beschlossen, eine kleine Rundfahrt mit ihrem Mietwagen zu unternehmen. In einem kleinen Büchlein für Touristen gab es unzählige Ausflugsziele und die beiden mussten sich entscheiden. Natürlich haben sie bereits von dem weltbekannten Kona-Kaffee gehört, der hier angebaut wird. So dachten sie: „Gehen wir doch eine Kaffeeplantage besichtigen.“ Bei der Plantage angekommen, gab es erst mal einen Kaffee zum probieren und ein netter Herr gab Einblicke in die Kunst der Kaffeeproduktion. Während dem Rundgang fiel den Weltreisenden ein Lastwagen mit spielenden Kindern auf. Beim näheren Betrachten sahen sie, dass die Kinder mit Schnee spielten und einen Schneemann bauten. Es sei der „erste dieses Jahr“ sagten die Kinder voller Freude. Und der nette Herr hat bestätigt, dass hier oben auf dem Berg tatsächlich Schnee fällt.

IMG_3031 Schneemann in Hawaii

Das dritte Highlight dürfte eigentlich gar keines sein. Denn wenn ein Handy kaputt geht, dann kauft man sich doch einfach ein Neues. (Sofern im Portemonnaie ein entsprechendes Zahlungsmittel vorhanden ist.) Gesagt, getan und ab in den ersten Shop. Tja, beim ersten Shop dachten wir, die Verstehen uns einfach nicht. Nach dem fünften Shop wussten wir aber, es gibt hier wirklich sehr selten ein Telefon ohne „SIM-Lock“ zu kaufen. So ziemlich alle Handys sind an einen Telekomanbieter gekoppelt und können dann nicht mit einer SIM Karte eines schweizerischen Mobilfunkanbieters betrieben werden. Wir dachten schon wir müssten dann auf den Cook Inseln schauen, als wir in einem kleinen Shop doch noch ein neues Telefon fanden. Und so konnten wir beruhigt die Weiterreise nach Honolulu antreten.

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