14 – Die Westküste

Nach den ländlichen Weingebieten folgte nun die Westküste mit den Städten San Francisco, Los Angeles und San Diego. (Ach, und die geschuldete Antwort auf die Frage im vorherigen Beitrag lautet „Primitivo“). Wir fuhren also von Cloverdale direkt an die Küste und von dort auf dem Highway 1 der Küste entlang Richtung Süden. Dabei hat uns der geschenkte Reiseführer wertvolle Dienste geleistet. Danke nochmals dafür! Die ersten Tage verbrachten wir in San Francisco. Bei unserer Anfahrt über die Golden Gate Bridge herrschte ein unglaubliches Wetter. Wir wurden von allen Seiten vorgewarnt es wird kühl, windig und neblig. Aber es war warm und ein strahlend blauer Himmel ermöglichte uns die uneingeschränkte Sicht auf die Golden Gate Bridge. Zum Beweis haben wir natürlich Fotos geschossen.

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

Dann hiess es Zimmer beziehen (Nach dem gescheiterten AirBnB Erlebnis in New York folgte der zweite Versuch). Nun ja, hmm. Wie sollen wir das nun sagen. Gut, es hat diesmal geklappt. Es war aber eher so was wie ein Hotel/Motel mit Rezeption und weniger eine typische AirBnB-Unterkunft. Und das Zimmer war nicht nur klein, nein es war WINZIG. So Winzig dass weder eine Klimaanlage noch ein Ventilator den Platz darin fanden und auch im Bad gab es nicht mal eine minimale Ablagefläche (Ausser dem Spülkasten). Ja, das ist halt so, wenn man möglichst wenig zahlen will. Das Zimmer war um die 150 $ und etwas vom eher billigen in der Stadt. Die Motels die wir ausserhalb jeweils hatten, waren teilweise nicht mal die Hälfte davon und deutlich besser. Aber zum Schlafen (dank eigenem hygienischem Jugendherberg Schlafsack) hat es gereicht. Und auf eine erneute Bettwanzen Erfahrung durften wir verzichten. Ja, das haben wir auch hinter uns und die miesen Flecken sind langsam weg. Nur die Angst vor erneuten Attacken ist geblieben 😉

Wir gingen also gleich wieder raus aus dem Zimmer, die Stadt erkunden. Das Auto haben wir ins Parkhaus gebracht und uns ins ÖV Getümmel gestürzt. Nachdem wir eine halbe Stunde an der Tramhaltestelle warteten und kein Tram kam, entschieden wir uns zu laufen. Und dann kam es natürlich. Glücklicherweise war die nächste Station in der Nähe und dort haben wir es doch noch erwischt. Im Zentrum angekommen, haben wir uns dann gleich einen Drei-Tagespass für das ÖV Netz gekauft und sind mit den berühmten Cable Cars bis zur Fishermans Wharf gefahren.

Cable Car in San Francisco

Cable Car in San Francisco

Dort haben wir das schöne Wetter und die fabelhafte Aussicht auf Alcatraz und die Golden Gate genossen. Alle „Wetter-Warner“ sollten doch noch recht behalten. Es blieb der einzig schöne Tag. An allen anderen Tagen herrschte ein kühles neblig graues Wetter und die Golden Gate Bridge war nie ganz zu sehen. Trotzdem haben wir uns für eine Fahrrad Tour über die Brücke entschieden. Mit den gemieteten Bikes ging es den Piers entlang, durch einen Park und über die Brücke bis nach Sausalito. Dort nahmen wir dann die Fähre zurück zum Ausgangspunkt, wo wir unsere Bikes wieder zurück gaben.

Golden Gate Bridge bei Nebel

Golden Gate Bridge bei Nebel

Mit dem Rad haben wir die Brück bezwungen

Mit dem Rad haben wir die Brück bezwungen

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann auf das nächste Schiff. Wir durften einmal mehr ein Geschenk einlösen (Vielen Dank an dieser Stelle!) und wir besuchten die berüchtigte Gefängnisinsel Alcatraz. Hier wo einst die grössten Verbrecher inhaftiert waren und auch Al Capone sass. Eine Audio Tour erzählte unglaubliche Geschichten vom Leben auf der Insel, tödlichen Aufständen und misslungenen Fluchtversuchen. Je später es wurde umso bedrückender und unheimlicher wurde die Stimmung in diesen Mauern. So gegen 18:00 waren kaum noch Besucher drin und wir hatten die Zellen fast für uns alleine. Es ist definitiv kein Ort an dem man längere Zeit verbringen möchte. Wir waren daher auch froh, als unserer Fähre um 18:30 wieder Richtung Festland ablegte.

Alcatraz von aussen

Alcatraz von aussen

Alcatraz von Innen

Alcatraz von Innen

Die Flitterbären hinter Gittern

Die Flitterbären hinter Gittern

Super an San Francisco waren zudem das Essen und der Kaffee. Wir haben überall super guten und günstigen Kaffee bekommen und die Auswahl an guten Restaurants war hervorragend.

Irgendwann mussten wir dann aber weiterziehen Richtung Süden. Dabei haben wir in kleinen Küstenstädten halt gemacht und auf der Fahrt immer mal wieder die schöne Küstenlandschaft bewundert. Zudem fuhren wir den 17-Mile Drive welcher zwar 10 $ kostete aber durch eine wunderbare Küstenlandschaft (mit Golfplätz) führt.

Seelöwen in Monterrey

Seelöwen in Monterrey

In Los Angeles hatten wir etwas ausserhalb ein wunderschönes Zimmer in einem kleinen Motel. Von aussen sah es schrecklich aus aber von innen war es eines der schönsten und grössten Zimmer bisher. Und dies zu einem unglaublich günstigen Preis.

In L.A. haben wir natürlich das typische Touristen Programm durchgemacht. Hollywood Boulevard mit dem Walk of Fame (hier musste Volimte-Bär aus den Klauen von Freddy Krueger gerettet werden), das Hollywood-Sign, Griffith Observatory, fahrt über den Mullholland-Drive, Venice Beach, Santa Monica Pier, Beverly Hills und dann waren wir noch einen Tag lang im Universal Studios Park. Hier einmal mehr ein Dankeschön an die Spender! Wir hatten einen super Tag in diesem Park. Das Highlight war definitiv die Studio Tour. Dabei gab es Kulissen aus bekannten Filmen und Serien wie das Bates Motel aus Psycho, den weissen Hai oder die bekannte Wisteria Lane aus Desparate Housewives zu sehen. Und falls Ihr die Wisteria Lane nicht kennt, fragt einfach eure Freundin, Verlobte oder Frau.

In den Klauen von Freddy

In den Klauen von Freddy

Venice Beach

Venice Beach

Universal Studios

Universal Studios

Universal Studios

Universal Studios

Die Studio Tour

Die Studio Tour

Ahh......

Ahh……

Dann hatten wir wilde 3D-Fahrten bei den Simpsons, den Transformers, den Minions, der Mumie und eine Wasserfahrt durch den Jurrasic Park. Alles in allem waren die 3D-Shows ein eher spezielles Erlebnis. Es war spannend aber ein zweites Mal muss man dies nicht sehen. Insgesamt bietet der Park für den stolzen Eintrittspreis dann aber doch eher zu wenig. Das Beste ist die Live-Show in Waterworld mit den vielen Action-Stunts. Ah, und dank dem Front of Line Pass mussten wir auch nie gross anstehen und konnten an den Warteschlangen vorbei.

Krustyland in den Universals Studios

Krustyland in den Universals Studios

Kein Anstehen dank "Front of Line pass"

Kein Anstehen dank „Front of Line pass“

Die Abende haben wir jeweils in unserem gemütlichen Zimmer verbracht. Wenn schon mal ein Sofa, ein Salontisch und ein Flatscreen-Fernseher im Zimmer stehen, sollte das doch auch benutzt werden. Also haben wir unser Abendessen jeweils als Take Away besorgt und gemütlich auf dem Sofa verspeist. Jeden Abend auswärts essen wird mit der Zeit eben auch langweilig.

Die letzten Tage ging es dann noch nach San Diego. Hier spürt man die Nähe zur mexikanischen Grenze deutlich. Herrscht hier doch ein gemütlicheres Treiben und die Leute sind irgendwie entspannter als in L.A. oder New York. Zudem gibt es viele gute mexikanische Restaurants und wir haben uns mit Tacos und Burritos verköstigt. Zur Abwechslung gab es auch mal einen griechischen Gyros am Hafen. In San Diego haben wir auf grössere Ausflüge wie Sea World oder den Zoo verzichtet. Dafür hatten wir doch etwas wenig Zeit und wir haben dafür den Hafen, das Gaslamp Quarter, Old Dan Diego und den Chicano Parks gesehen.

Chicano Park

Chicano Park

Chicano Park

Chicano Park

Chicano Park

Chicano Park

Old San Diego

Old San Diego

Der nächste Beitrag folgt aus Hawaii, wo wir unserer erste Surfstunden erfolgreich gemeistert haben.

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